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Puzzleteile und neue Räume



In den letzten Monaten habe ich immer wieder an Frauenkreisen teilgenommen. Ich praktizierte Atemübungen, Tantra und Meditation. Und es tat gut, Verbundenheit mit anderen zu fühlen. So schweiften meine Gedanken und Gefühle an einem Abend und es tauchten die folgenden Worte auf.


Während ich immer wieder mal mit meinen Kindern in grossen Puzzles Puzzleteil um Puzzleteil zu einem ganzen Bild einfüge, fügt sich langsam aber sicher Stück für Stück auch mein eigenes inneres Bild zu einem grösseren Ganzen.


Es wird sichtbar, was im Einzelteil ein Rätsel blieb. Es wird verbunden, was im Einzelteil allein war. Es wird erklärlich, was im Einzelteil keinen Sinn ergab. Ich fühle die Bruchteile in mir, die ihre Zugehörigkeit am Wiederfinden sind und füge sie ein, gebe ihnen ihren Platz.

Es wird erkennbar, dass sie nie wirklich gebrochen waren, so wie unsere Seele immer schon ganz war und nicht zerstörbar ist – und sich aber doch synchron auch an verschiedenen Orten bewegen kann, die eines Tages auch wieder zusammentreffen können.


Die Einsamkeit, die sich so schwer anfühlt, möchte gesehen werden. Und im Moment, wenn sie gefühlt wird, ist sie nicht mehr allein, sondern verbindet sich mit all den vielen anderen Einsamkeiten dieser Welt, der vergangenen, der gegenwärtige und der zukünftigen.

Wir sind allein, all-ein, alles im einen. Wir sind das gemeinsame Bild all unserer vergangenen Leben, all unserer bisherigen Lebenslinien und Ahnenverbindungen.

Wir dürfen einander fühlen, denn die Zeiten der Ohnmacht sind vorbei.


Wir dürfen einander unterstützen, denn die Zeiten der Alleinkämpferinnen ist vorbei.

Wir dürfen miteinander im Kontakt sein, denn die Zeiten der Isolation und emotionaler Kälte möchten nicht mehr länger gelebt sein.


Wir dürfen alle unsere Wahrheit aussprechen, denn wir sind alles Wissende auf unsere eigene Art, denn die Zeiten der Ausgrenzung dürfen verschwimmen und hinter uns gelassen werden.


Wir dürfen ins Licht kommen und unsere Schatten liebevoll umarmen. Wir sind nicht allein, wir sind alle eins mit ihnen – mit den Schatten, mit den Lichtern, mit all den Seelen dieser Welten.


Wie fühlt es sich für dich an, dich mit den Schatten und Lichtern zu verbinden? Welche Puzzleteile sind sich bei dir gerade am wieder zusammenfügen oder zu einem Bild formen?

Ich freue mich über Antworten. Zu deinen eigenen Bildern und was davon langsam aber sicher ans Licht kommen möchte.


So öffne auch ich nun meine Räume für Wandlung. Für Heilung. Für Inspiration und Gemeinschaft. Ich erschaffe einen Mondkreis für Frauen. Ein Raum für Wandlung.


Nichts ist wichtiger als Frieden und Verbindung in der aktuellen Zeit.


Es ruft mich, diese Räume zu halten. Da zu sein und zu wirken.



In Verbundenheit

Johanna


Ich trete weiter ins Feuer – und halte den Raum offen für all jene, die sich erinnern, dass ihr eigenes Licht gesehen werden will.


 
 
 

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In der Mondpost teile ich Einblicke in mein Schmuckiversum, in meine Seelengedanken und Wirkstätten.
Sie hält dich auf dem Laufenden, lädt dich zum Innehalten ein und öffnet einen Raum der Verbindung zwischen uns.

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